Ihr seid nun in meinem Schlafzimmer angekommen.

An der leicht schrägen Wand gegenüber seht ihr ein schwarzes Bett stehen,
das sehr groß ist.
Das brauch ich auch,
sonst falle ich ja immer aus dem Bett,
da ich sehr lebhafte Träume habe.

Neben dem Bett ist ein kleines Becken in die Wand eingelassen,
in das aus einer kleinen Röhre,
die aus der Steinwand hervor kommt,
klares, kühles Bergwasser tröpfelt.
Ich glaube,
wenn ich mir nicht frühmorgens kaltes Wasser in mein Gesicht spritzen könnte,
wäre ich verloren.

Am Fußende meines Bettes steht eine kleine, braune Kommode,
in der ich ein paar persöhnliche Gegenstände aufbewahre.
Zum Beispiel liegen darin meine Notizen,
die ich mir in den Unterichtsstunden und in den Pausen danach gemacht habe.
Ihr fragt euch bestimmt,
warum ich mir Notizen mache,
und dann auch noch im Untericht?!
Vieleicht weiß der ein oder andere von euch ja die Antwort:

Aber ich verate sie euch nicht.
Vieleicht findet ihr es ja bei eurem Rundgang heraus.
Vieleicht.
 

Da auch hier dieser verflixte kleine Bach hindurch führt,
konnte ich auch hier keine Teppiche hinlegen.
Der Bach führt zu einem anderen Ausgang, einer dunklen Ecke,
links von uns aus gesehen.
Ein Vorhang aus bunten Holzperlen,
den ich davor gehängt habe,

versperrt uns die Sicht,
aber ich will euch den Raum nicht nehmen.

Wollt ihr eintreten?
Oder wieder zurück gehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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